Politik 2.0 - die Stolpersteine
Machmal könnte man meinen, dass sich die Blogger der Szene nicht ganz einig sind, ob und wie social communication in der Politik genutzt werden soll. Zuerst wird intensiv darüber philosphiert, dass Deutschland bzw. die Parteien ja noch lange nicht soweit sind Twitter, Facebook und die ganzen anderen Plattformen für den Wahlkampf zu nutzen. Man müsse noch viel vom Wahlkampf von Barack Obama lernen.
Nutzen die Politiker das Web dann doch intensiv und versuchen einige Sachen davon anzuwenden, dann kritisiert man lauthals, dass die Politiker doch die Zeit anders nutzen sollten oder die Gruppe der Web 2.0 User sowieso zu klein und doch nicht die richtige Zielgruppe ist. Ist man im Web 2.0 zu stark vertreten, wie derzeit T. Schäfer-Gümbel, Kandidat der SPD in Hessen, so möge dieser sich doch mehr auf Inhalte konzentrieren. Und natürlich negativ Campaigning (nachVorbild der USA) soll man doch ganz lassen - wie die CDU, die sich ganz auf politische Inhalte konzentriert, dann ist es nicht mehr so schlimm, wenn man nicht so stark und intensiv im Web vertreten ist . Oder ist es nun doch wieder schlimm?
Das bedeutet: Man solle sich ein Beispiel an Obama nehmen, soll richtig aktiv im Web agieren obwohl es nichts bringt, da die meisten Wähler ja nicht die Zielgruppe sind aber genau hier sollen politische Inhalte kommuniziert werden, weil die wichtiger sind als die Webpräsens selbst. Also wie jetzt?
Januar 15th, 2009 at 09:38
Da fühle ich mcih doch mal direkt angesprochen…. Die Diskussion kommmt mir irgendwie bekannt vor.