Zu den Urnen twitteren…

Allgemein Januar 8th, 2009
Twitter - facebook - studiVZ gruppen - Blogs- youtube

Die Politik fängt virtuelle Stimmen. In Facebook kann man nun Politiker unterstützen oder in StudiVZ den Gruppen bei treten. Über Twitter kann man sogar verfolgen, was einzelne Politiker im Wahlkampf so treiben oder sich amüsieren, wie die ersten Wahlkämpfe über Twitter ausgefochten werden (wie aktuell Torsten Schäfer-Gümbel und Roland Koch).

Jede Partei sucht dabei seinen eigenen Weg. Wir haben ja gesehen, wie es gemacht wird. Eine so starke Internet Medialisierung, wie im Wahlkampf zu Barack Obama gab es noch nie. Und bei nun 15 Wahlgängen können auch die Deutschen Politiker sich ausprobieren. Wir werden das aktiv verfolgen. Beiträge, Links, Videos und wissenschaftliche Analysen sollen folgen.

Zum Einstieg gibt es die aktuelle Kurzstudie “Politik im Web 2.0 - Zwischen Strategie und Experiment” von newthinking communications. Hier wird auf 15 Seiten gegenübergestellt, welche der 5 Partein im Web 2.0 am aktivsten ist und welche der Plattformen am meisten genutzt werden.

One Response to “Zu den Urnen twitteren…”

  1. NanItz Says:

    Einerseits ist die Nutzung der neuen Medien für die Politik sicherlich sinnvoll. Studivz, Facebook usw. sind Plattformen die für fast jeden (alle “Schichten”)zugänglich sind. Unabhängig von Bildung oder ähnliches.

    Allerdings könnte es sein, dass diese Neuerung genau in die unerwartete Richtung ausarten wird. Jugendliche sind eventuell genervt, weil Ihnen immer häufiger das Thema Politik begegnet. Vielleicht verstehen Sie das Thema nicht, vielleicht sagen Sie auch, dass sich eh nichts ändert.

    Gleichzeit ist ein geschriebenes Wort meist nachhaltiger. Doch Personen, welche die besseren Kontakte haben und das meiste Geld- was ist mit denen? Wächst damit die Bestechlichkeit nicht ´stärker, wenn Artikel eventuell geändert werden würden? Nachträglich?
    So wie man es gerne möchte?

    Ebenso ist es fraglich, ob ein Schlagaustausch von den tatsächlichen Akteuren geführt?! Oder doch von dafür eigens bezahlten Personen. Worte können beeinflussen. Und wer sich die besten Leute ins Boot holt, hat die positivsten Resonanzen?

    Eine offene Diskussion die ein Bürger im Fernsehen, Internet o.ä. sehen kann, sind ehrlicher, nachhaltiger und nicht so einfach veränderlich. Denn eine Kamera hält alles fest. Und selbst hier, siegt die Kombination vom rhetorisch stärksten Vorschreiber und dem gestandensten Redner!

    Politik spielt also so oder so meist im Hintergrund. der “einfachhe” Mensch, soll doch eigentlich gar nichts von Politik verstehen u sich möglichst wenig dafür interessieren. Zu oft könnten Stimmen laut werden, die dem ganzen Wiedersprechen….

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