Social Media im Krieg!!
Seit neuem werden Plattformen, wie Twitter, youtube und ähnliche für die Berichterstattung im Krieg genutzt. Allerdings nicht journalistisch sondern aktiv von den kriegsführenden Staaten. Israel twittert Informationen zum Krieg und hat auf youtube eine eigene Plattform.
Das Kriegberichterstattung schnell über den Ticker oder Twitter laufen zu lassen, könnte ich noch als notwendige Kriegsberichterstattung halten. Das auf youtube sämtlich Filme gezeigt werden auf denen zu sehen ist, welche Ziele durch die Luftangriffe zerstört werden, halte ich für moralisch bedenklich. Wie viel Information braucht der Mensch? Wieviel muss man vom Krieg sehen? Für mich ist das Kriegspropaganda auf einer neuen Ebene. Das ist kein Journalismus - schon gar nicht, wenn der youtube - Kanal von der IDF (Isreal Defense Force) selbst betrieben wird.
Es geht hier nicht um die Frage, wer hat Schuld am Krieg aber man sollte mal darüber nachdenken, wie Social Media verstanden und genutzt werden kann. Was ist daran “Social”?