Schon zur Wahl geschleppt?
Schon mal darüber nachgedacht, was passieren könnte, wenn keiner mehr wählen geht? Nein! Die Wahlschlepper haben mal darüber gegrübelt. Auf der seit Sonntag veröffentlichten Seite wahlschlepper.de, wollen acht engagierte junge Leute für eine gute Wahlbeteiligung eintreten. Dabei geht es uns nicht nur um die Wahlbeteiligung alleine. Die Nicht-Wähler sind uns wichtig und die Plattform soll dazu dienen ihnen Gehör zu verschaffen.
Kurz nach dem Launch hatten wir schon eine Menge Besucher auf der Webseite gehabt (Twitter sei dank). Nach 5 Minuten der erste Kommentar und siehe da 3 Tage später ein Interview mit politik-digital.de . Wir haben einiges vor und wollen informieren, diskutieren und aktivieren, alles um das Thema Wahlen.
Dabei stehen spannende Themen an, wer ist eigentlich der Nicht-Wähler und warum ist er so wie er ist. Gibt es den gleichen Typus Nicht-Wahler auch in anderen Ländern. Wie ist eigentlich die Wahlbeteiligung International? Mit spannenden Aktionen wollen die wahlschlepper die Wahlen (oder Nicht-Wahlen) thematisieren. Einfach mal vorbei schauen bei den Wahlschleppern.
Blog Finanzkrise
Autsch. Habe ich doch tatsächlich vergessen die Rechnung zu bezahlen und siehe da das Blog war down. Sorry für die Auszeit ich bemühe mich um ein Lastschriftverfahren.
Politik 2.0 - die Stolpersteine
Machmal könnte man meinen, dass sich die Blogger der Szene nicht ganz einig sind, ob und wie social communication in der Politik genutzt werden soll. Zuerst wird intensiv darüber philosphiert, dass Deutschland bzw. die Parteien ja noch lange nicht soweit sind Twitter, Facebook und die ganzen anderen Plattformen für den Wahlkampf zu nutzen. Man müsse noch viel vom Wahlkampf von Barack Obama lernen.
Nutzen die Politiker das Web dann doch intensiv und versuchen einige Sachen davon anzuwenden, dann kritisiert man lauthals, dass die Politiker doch die Zeit anders nutzen sollten oder die Gruppe der Web 2.0 User sowieso zu klein und doch nicht die richtige Zielgruppe ist. Ist man im Web 2.0 zu stark vertreten, wie derzeit T. Schäfer-Gümbel, Kandidat der SPD in Hessen, so möge dieser sich doch mehr auf Inhalte konzentrieren. Und natürlich negativ Campaigning (nachVorbild der USA) soll man doch ganz lassen - wie die CDU, die sich ganz auf politische Inhalte konzentriert, dann ist es nicht mehr so schlimm, wenn man nicht so stark und intensiv im Web vertreten ist . Oder ist es nun doch wieder schlimm?
Das bedeutet: Man solle sich ein Beispiel an Obama nehmen, soll richtig aktiv im Web agieren obwohl es nichts bringt, da die meisten Wähler ja nicht die Zielgruppe sind aber genau hier sollen politische Inhalte kommuniziert werden, weil die wichtiger sind als die Webpräsens selbst. Also wie jetzt?
eDemocracy
Der Auftakt zum zentralen Thema in diesem Jahr und in meinem Blog - eDemocracy. Ist die Demokratie heute noch das, was man früher darunter verstand hat? Was hat sich an der Demokratie geändert - was an den Demokraten? Was braucht ein mündiger Bürger um demokratisch zu sein?
Kann das Internet den Wandel im Verständnis von Demokratie herbeiführen und vor allem welche Vor- und Nachteile bringt es mit.
Ein aus meiner Sicht unglaublich spannendes Thema. Wir sind an einen Punkt angekommen an dem sich entscheidet, wie zukünftige Generationen mit dem Erbe der Demokratie umgehen. Welche Strukturen müssen aufgebrochen werden, damit das System nicht in sich zusammen fällt. Einen guten Einstieg zu diesem Thema kam heute im Ersten in der Sendung Monitor.
“Sendung - Demokratie ohne Demokraten“
Zu den Urnen twitteren…
Die Politik fängt virtuelle Stimmen. In Facebook kann man nun Politiker unterstützen oder in StudiVZ den Gruppen bei treten. Über Twitter kann man sogar verfolgen, was einzelne Politiker im Wahlkampf so treiben oder sich amüsieren, wie die ersten Wahlkämpfe über Twitter ausgefochten werden (wie aktuell Torsten Schäfer-Gümbel und Roland Koch).
Jede Partei sucht dabei seinen eigenen Weg. Wir haben ja gesehen, wie es gemacht wird. Eine so starke Internet Medialisierung, wie im Wahlkampf zu Barack Obama gab es noch nie. Und bei nun 15 Wahlgängen können auch die Deutschen Politiker sich ausprobieren. Wir werden das aktiv verfolgen. Beiträge, Links, Videos und wissenschaftliche Analysen sollen folgen.
Zum Einstieg gibt es die aktuelle Kurzstudie “Politik im Web 2.0 - Zwischen Strategie und Experiment” von newthinking communications. Hier wird auf 15 Seiten gegenübergestellt, welche der 5 Partein im Web 2.0 am aktivsten ist und welche der Plattformen am meisten genutzt werden.
Social Media im Krieg!!
Seit neuem werden Plattformen, wie Twitter, youtube und ähnliche für die Berichterstattung im Krieg genutzt. Allerdings nicht journalistisch sondern aktiv von den kriegsführenden Staaten. Israel twittert Informationen zum Krieg und hat auf youtube eine eigene Plattform.
Das Kriegberichterstattung schnell über den Ticker oder Twitter laufen zu lassen, könnte ich noch als notwendige Kriegsberichterstattung halten. Das auf youtube sämtlich Filme gezeigt werden auf denen zu sehen ist, welche Ziele durch die Luftangriffe zerstört werden, halte ich für moralisch bedenklich. Wie viel Information braucht der Mensch? Wieviel muss man vom Krieg sehen? Für mich ist das Kriegspropaganda auf einer neuen Ebene. Das ist kein Journalismus - schon gar nicht, wenn der youtube - Kanal von der IDF (Isreal Defense Force) selbst betrieben wird.
Es geht hier nicht um die Frage, wer hat Schuld am Krieg aber man sollte mal darüber nachdenken, wie Social Media verstanden und genutzt werden kann. Was ist daran “Social”?
2009 und die Welt steht wieder mal still
Soeben lief es über die Ticker. Sämtliche Online Magazine und Nachrichtensender berichten von der Bodenoffensive der isralischen Armee in den Gaza Streifen. Nachdem mehrere Ziele in diesem Gebiet mit Luftangriffen bombardiert wurden, werden nun Bodentruppen einmarschieren, um die Stellungen der Hamas ausfindig zu machen und zu eliminieren.
Schon in den letzten Tagen wurden die israelischen Streitkräfte an der Grenze zum Gazastreifen gesammelt und auf einen Angriff vorbereitet. Die Angriffe der Luftwaffe auf Stellungen der Hamas haben abgenommen. Es wurde vermutet, dass sich die Regierung noch uneinig sei, ob sie einen Bodenangriff starten oder nicht. Da die Hamas der Forderung nicht nachkam, die Raketenangriffe auf israelische Grenzgebiete zu beenden, hat das Kabinett heute für die Bodenoffenive grünes Licht gegeben. Gleichzeitig deutet die Einberufung von ca. 9.000 Resvervisten auf einen langanhaltenden und erbitterte Widerstand der Hamas hin. “Es wird kein Schulausflug” so Avi Benayahu Vorgesetzter der Armee. Weiter lesen »
Väterchen Frost
Von wegen globale Erwärmung - in den nächsten Tagen soll es in Nord- und Ostdeutschland minus 20 Grad werden. Was das bedeutet?
1. Strumpfhosen anziehen sonst erfriert die Familienplanung
2. Mal nicht den Boden mit Zunge berühren sonst bleibt man am Asphalt haften
3. Raus gehen und einfach mal ne Stunde im Freien verbringen damit die Neujahrsdepressionen erstarren
4. mit nassen Haare auf die Terasse gehen und abwarten was die Natur für eine Frisur kreiert
Einfach mal darüber freuen, wie schön Berlin im weißen Winterkleid aussehen kann.
Übrigens Topaktuelle Wetterdaten vom Königspark gibt es hier www.koenigs-park.de/blog.
Neujahr
Der erste Tag des Jahres. Ordentlich augeschlafen, sich viel Zeit gelassen um sich Gedanken über seine neuen Vorsätze zu machen (davon die Hälfte wieder von der Liste genommen). Was bleibt übrig? Neben den immer wiederkehrenden Vorsatz mehr Sport zu machen und gesünder zu leben, bleibt noch eine erfolgreiche Diplomarbeit und danach testen ob der Arbeitsmarkt für mich einen Platz hat. Einen großen Vorsatz habe ich mich mir noch gesetzt und zwar mich aktiver in die Politik einzubringen und im Super Wahljahr viele Erfahrungen sammeln. Gibt es da draußen noch andere Vorsätze? Immer her damit habe noch Platz auf der Liste
Sylvester
und wieder neigt sich ein Jahr dem Ende entgegen. Es war ein interessantes und aufregendes Jahr mit vielen Veränderungen. Studium, AStA und Praktikum und vieles mehr. Ich freue mich auf ein ebenso spannendes Jahr 2009. Zu mal wir mit mehr als 5 Wahlen das Super-Wahljahr haben.
Jetzt heißt es erstmal feiern im Admiralspalast und nochmal richtig das alte Jahr abschließen.
Allen einen guten Rutsch und viele gute Vorsätze (wie z.B. mehr in den Blog)
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Nachtrag:
es sind 15 Urnengänge. Darunter Europa- und Bundestagswahlen, etliche Landtagswahlen, die Bundespräsidentenwahl sowie Wahlen in einigen Kommune.